Ein möglicher Ansatzpunkt zur Reduzierung der N-Verluste kommt von der Firma SKW Piesteritz mit ihrem Stickstoffdünger Alzon Neo-N. Bei diesem Düngemittel handelt es sich um einen klassischen Harnstoffdünger mit 46 % N Gesamtstickstoff kombiniert mit einem Ureaseinhibitor und einem Nitrifikationshemmstoff. Der Ureaseinhibitor soll die schnelle Umsetzung des Harnstoffs in Ammonium verhindern, sodass sich das Ammonium besser an die Bodenteilchen anheften kann. Hierdurch sollen Ammoniakverluste stark reduziert werden. Gleichzeitig soll eine ammoniumbetonte Ernährung der Pflanzen stattfinden. Gleichzeitig sollen gasförmige Verluste in Form von Lachgas oder elementarem Stickstoff verringert werden. Für den Gewässerschutz besonders interessant ist jedoch die Minimierung der Auswaschungsgefahr des Nitratstickstoffs in das Grundwasser. Die Firma SKW-Piesteritz bewirbt das Alzon Neo-N als „Sicherheit für die Umwelt“ auch bei Extremwetterereignissen. Die Kombination dieser Eigenschaften macht den Einsatz des Düngers in der Praxis sehr interessant. Um erste Erfahrungen zu sammeln und um die Werbeversprechen zu überprüfen, wurde daher ein Demonstrationsversuch zusammen mit zwei interessierten Landwirten angelegt.Zur Begleitung der Demonstrationsflächen wurde ein Frühjahrs-Nmin-Wert für die Gesamtflächen gemessen. Während der Vegetation wurden die Varianten mithilfe von Nmin-Untersuchungen, Pflanzenanalysen sowie Nitrachek und N-Tester engmaschig begleitet, zudem fand im reifen Weizenbestand eine Handbeerntung mit jeweils vier Wiederholungen statt. Die theoretischen Erträge und die Qualitätsparameter der Proben sind in der folgenden Tabelle dargestellt. 

 

 

 

 

 

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10.01.2022

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